kein Titel.

Meine Mutter sagte immer, ich darf nicht so leicht fertig zu machen sein, schließlich hat jeder Probleme. Und das Menschen kommen und gehen und man deshalb nicht fertig sein darf. Aber was ist, wenn ich einfach schwach bin? Ich meine ich versuche wirklich auf die Sachen klar zu kommen, halte mir das was sie gesagt hat immer vor Augen aber das bringt nichts gegen meine ständigen Angstzustände. Gestern war ich das 1. mal seit Tagen wieder alleine, hab mir nichts böses bei gedacht, dachte sogar es sei mal ganz gut ein bisschen für mich zu sein aber dann fings auf einmal wieder an. Diese unerträgliche Leere. Als ich bei C. war hab ich auf einmal ne ganze Weile weinen müssen und habe keinen Grund gefunden bis mir auffiel, dass eigentlich alles der Grund ist. Dann gings wieder und ich bin nachhause.. und dann war es schonwieder so. Ich hab ihm eine SMS geschrieben und er kam zu mir, haben geraucht und ich bin eigentlich sehr schnell eingeschlafen. Nun ist er nachhause gefahren und ich bin wieder allein. Und die ganze Zeit drücken sich Tränen gegen mein Auge und ich weiß den Grund aber kann nichts dran ändern. Es ist wieder das selbe Spiel wie immer. Warten und Hoffen. Ich warte immer, ich war noch nie ein aktiver Mensch. Ich hatte immer Angst alles schlimmer zu machen wenn ich was sage, also lieber runtergeschluckt und gewartet. Aber allmälig seh ich wie ich dran kaputt gehe. Er sieht es nicht. Er begreift es nicht. Ich bin so ziemlich die einzige die das begreifen kann oder einfach nur die einzige die das so sieht. Das tötet mich langsam.

13.3.11 13:01, kommentieren

Werbung


Leicht fertig mit der Welt.

Ich weiß nicht wohin mit mir geschweige denn meinen Gedanken. Hab ich überhaupt Gedanken? Nicht mal wirklich. Ich sitze hier seit Stunden rum und weiß nichts mit mir anzufangen. Spiele WoW, höre traurige Musik die aber eigentlich nicht wirklich Einfluss auf meine Laune nimmt, sie ehr bestätigt bzw. sie formt. Es ist kein traurig sein, es ist irgendwie leer. Ich hasse das Gefühl und die Musik macht es erst zu Trauer, wesentlich angenehmer! Ich sitze hier und weiß nicht wie es nun morgen aussieht. Hab ihn versucht anzurufen, hab ihn ne PM geschrieben, Handy aus und seit 6 Stunden etwa nicht on. Also keine Ahnung. Eventuell steh ich morgen auf und habe eine SMS (was ich bezweifle) ich bezweifle sowieso alles, so wies in letzter Zeit ausgesehen hat. Zuviel Stress, von mir und von ihm. "Es läuft wieder schlecht" und ich habe Angst vor genau diesem Satz. Er wird wieder gehen, sich wieder wen anderes, aufregenderes suchen und ich werde hier sitzen mit den Gedanken: "Du warst nicht gut genug" und das wird alles sein was mir bleibt. Denn nichts könnte das Gegenteil bestätigen. Ich weiß nicht wieso ich mich genau von so einer Person so abhängig mache, es ist ja nicht so als ob das erst kurz ist. Vorhin im Bad hab ich mal ausgerechnet: Dies ist jetzt das 3. Jahr in dem ich ihn kenne. Eins davon sind wir zusammen, wenn man es nun wieder so nennen kann. Es war nie einfach, immer eine schwierige Bindung. Wir sind beides kaputte Menschen die (wie ich finde) vor allem in Hinsicht Beziehung nen ziemlichen Knacks haben, hab ich aber nie zum Vorwurf gemacht! Dennoch. Ich gebe mich sooft hin und habe das Gefühl wenn ich es mal eine Weile nicht tue, weil ich einfach nicht einsehen kann wieso immer ich ankommen soll, das alles aus dem Ruder läuft. Und wir oder besser gesagt ich wieder ganz am Anfang stehe. Entweder es geht so weiter, oder ich reiße mich endlich mal los. Ich dachte immer ich würde das gut hinbekommen, ich hab Freunde, Menschen die mich wirklich mögen und gern mit mir Zeit zu verbringen. Aber das ist auch nur eine kurze Ablenkung von meinen Gedanken an ihn. Ich falle sowieso immer durch meinen eigenen Test durch, egal wie sehr ich mich anstrenge. Ich hab das Gefühl, als ob sowieso alle Wege wieder zu ihm zurückführen. Wie oft hab ich ihn schon geblockt und nach Monaten dann doch wieder angeschrieben? Wie oft hab ich mich mit ihm getroffen obwohl ich mir vorgenommen habe es nicht zutun? Und vor allem wie oft bin ich wieder angekrochen gekommen obwohl ich mir geschworen habe es nicht zutun? Er bricht jedesmal meinen Willen aber ich will es langsam schaffen. Ich denke ich werde abwarten, morgen. Ob es zu früh ist dann schon eine Entscheidung über mein Handeln zu fällen oder ob ich zu ungeduldig bin weiß ich nicht, aber ich halt das einfach nichtmehr aus. Es ist soweit gekommen, dass ich mich nicht ablenken kann und das muss ich bekämpfen. Wie hart hab ich dafür gekämpfst dass du mich liebst? Wie oft hab ich geweint weil du es nicht tust? Und wie oft werd ich weinen weil du es nie tun wirst...

1 Kommentar 11.2.11 23:40, kommentieren


Werbung